In meinem Monatsrückblick für Februar hatte ich mir für März vorgenommen:
Den Frühling im Garten. Check. Die ersten Triebe sind da.
Die Geburtstagsfeiern der ganzen Verwandtschaft. Check, und gut überstanden.
Die optimierte Website meiner Kundin. Check, wir haben weitergemacht.
Neuen Content für meine eigene Website. Check, mehr als geplant.
Was ich nicht geplant hatte: dass mich eine Frage den ganzen Monat nicht loslässt.
KI und die Frage, die ich nicht abstellen konnte
Im März bin ich von ChatGPT auf Claude umgestiegen. Ehrlich gesagt: Ich mag ChatGPT trotzdem noch. Aber ich teste, vergleiche und schaue, was welches Tool besser kann.
Was mich dabei mehr beschäftigt als der Toolwechsel selbst, ist das Tempo. KI entwickelt sich so schnell, dass Dranbleiben gerade eine echte Herausforderung ist. Nicht im Sinne von „ich schaffe das nicht“, sondern im Sinne von: Wie behalte ich den Überblick, wo mir welche KI mit Skills oder CustomGPTs das Leben leichter macht.
Und dann ist da noch die andere Frage, die ich ehrlich ansprechen will: Ersetzt KI mich irgendwann komplett?
Ich habe lange darüber nachgedacht. Ich habe kurz überlegt, ob ich den Traum vom eigenen Business lieber früher als später begraben soll. Und ich habe daraus einen Blogartikel gemacht, weil ich weiß, dass du dir diese Frage wahrscheinlich auch stellst.
Meine Antwort findest du hier: ChatGPT macht dein SEO. Brauchst du dann noch einen SEO-Coach?
alfima: Die Umstellung ist abgeschlossen
Im Februar habe ich alfima eingeführt. Im März ist die Umstellung fertig. Onboarding, Prozesse, Buchungslogik, alles läuft jetzt über ein Tool. Das klingt unspektakulär, fühlt sich aber gut an. Weniger Hin- und Herspringen zwischen Plattformen, mehr Fokus auf die eigentliche Arbeit. Und ein Freebie ist als 0-Euro-Produkt in 2 Minuten angelegt und verkaufsfertig.
Meine Website und neue Inhalte
Dieser Abschnitt ist diesen Monat länger als sonst, weil tatsächlich viel passiert ist.
Ich habe die Newsletter-Willkommens-Sequenzen geschrieben. Wenn du dich jetzt für die SEO-Snacks anmeldet, bekommst du gleich am Anfang die wichtigsten Inhalte. Und 3 weitere Sequenzen für meine Freebies. Claude war mein treuer Begleiter und hat mich super unterstützt.
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Dazu kommt ein neues Freebie und 3 Artikel
- 15-Minuten-Website-Check: Du siehst anhand von 7 Fragen, was auf deiner Website gerade Anfragen verhindert, und weißt danach, was als Erstes dran ist.
- Zwei neue Blogartikel, die erklären,
- Neue Kategorien im SEO-Blog, damit du schneller findest, was du suchst.
- Weitere Optimierungen am SEO-Coaching-Ablauf und am SEO-Sparringspartner-Bereich.
Und dann sind da noch die Zahlen, über die ich mich wirklich freue
In den letzten 28 Tagen haben sich die Impressionen meiner Website fast verdreifacht: von 922 auf 2201. Das ist kein Zufall und kein viraler Moment. Das ist das Ergebnis der Arbeit der letzten Monate. SEO-Sparringspartner hatte davor null Impressionen (weil ich es ja gelöscht hatte), jetzt sind es 182. SEO-Sprechstunde ist von 41 auf 178 Impressionen gestiegen. Es bewegt sich endlich was!
Klicks kommen, sobald ich stabil auf Seite 1 lande. Das ist das nächste Ziel.
Außerdem habe ich mich im März mal wieder mit Tracking-Parametern beschäftigt. Damit kann ich messen, woher meine Besucher kommen, zum Beispiel ob jemand über den Newsletter auf meine Website klickt oder über eines meiner Freebies. Das klingt nach einem kleinen technischen Detail, hilft mir aber dabei, bessere Entscheidungen zu treffen. Wenn ich weiß, was funktioniert, kann ich mehr davon machen.
Arbeit mit Kundinnen
Ein Thema, das im März schon wieder aufgetaucht ist: Wenn Kundinnen im Coaching anfangen, über sich, ihre Arbeit und ihr Angebot nachzudenken, bringen sie manchmal den ganzen Plan durcheinander. Das ist kein Problem, das gehört dazu. Aber es ist ein Thema, das ich in Posts aufgegriffen habe, weil ich weiß, dass das viele kennen.

Im März freue ich mich sehr über eine neue 5-Sterne-Bewertung. Danke dafür.

Social Media: Ein Jahr. Und jetzt?
Der erste Geburtstag meiner Community hat mich auf eine Frage gestoßen, die ich nicht mehr ignorieren kann.
Ich hatte einen Plan: SEO-Wissen in kleinen Häppchen teilen. Das ist mein Thema, das liegt mir, der Stoff geht mir nicht aus. Was ich dabei nicht eingeplant hatte: Die Menschen in meiner Community wollen keine Häppchen. Sie wollen wissen, was bei mir wirklich passiert. Den Zoom-Termin, der komplett anders läuft als geplant. Den Fehler auf meiner eigenen Website, den ich erst in den Daten gesehen habe. Den Tag, an dem ich als Fahrdienst unterwegs war und eine Stunde später im Call saß.
Die persönlichen Geschichten haben mir anfangs gar nicht gelegen. Inzwischen teile ich sie gern. Das hat mich das erste Jahr gelehrt.



Das hat mich auf eine größere Frage gebracht. Ich bin jetzt grob ein Jahr auf Social Media unterwegs. Und ich merke, dass ich noch keine klare Antwort habe: Welcher Content funktioniert wirklich? Spreche ich überhaupt mit den richtigen Menschen? Und was will ich eigentlich publizieren?
Denn wenn ich mit den falschen Menschen spreche, mache ich automatisch die falschen Inhalte. Ich optimiere für eine Zielgruppe, die nicht bucht. Ich produziere Content, den ich selbst nicht besonders mag. Und ich bekomme vielleicht Reaktionen, aber keine Anfragen.
Verbiege ich mich, um zu liefern, was andere erwarten? Oder versuche ich etwas anderes?
Eine Idee beschäftigt mich gerade: eine öffentliche Gruppe, in der ich wirklich SEO-Content machen kann und die richtigen Menschen anziehe. Menschen, die nicht nur zuschauen wollen, sondern ihre Website voranbringen wollen.
Ob das der richtige Weg ist, weiß ich noch nicht. Aber es ist Zeit, ehrlich hinzuschauen.
Punktlandung um 21:21 Uhr
Mein Sohn hatte eine Schulaufgabe: Ein Video drehen, mindestens 3 Minuten, Abgabe um 18 Uhr am selben Tag. Eher anfangen war nicht drin, typisch Teenager.
Um 15:45 Uhr telefoniert mein Sohn noch mit seinem Freund darüber, wie aufwendig das Video doch sei. Um 17:30 Uhr will er zum Fußball.
Ich hätte früher die Schultern gezuckt. Stattdessen: Stativ aufgebaut, Mikro angesteckt, 7 Szenen in knapp einer Stunde im Kasten. Nach dem Fußball haben wir zusammen geschnitten. 3:01 Minuten. Vorgabe: 3:00 Minuten. Punktlandung.
Um 21:21 Uhr ging die Mail an die Lehrerin raus.
Ich war stolz auf uns beide.
Aufräumen
Im März verbringe ich endlich wieder Zeit in meinem Garten. Alles treibt, das erste Grün zeigt sich. Aber bevor das neue Grün wachsen kann, müssen erst die alten Triebe weg. Platz und Licht braucht es dafür.
Das gilt gerade in meinem Business genauso. Alte Strukturen aufräumen, damit Neues Raum hat.
Und dann war da noch das Trello-Notion-Experiment. Ich wollte mein Social-Media-Board von Trello nach Notion übertragen, inklusive aller Texte. Claude hat es dreimal nicht hinbekommen, dass die Texte mit übertragen werden. Manchmal ist KI eben auch einfach stur.
Ich arbeite übrigens noch parallel mit Claude und ChatGPT (und bezahle auch noch beide). Meine Sessions sind oft länger als mein Nutzungslimit bei Claude 🙂 Ich hab einfach zu viele Gedanken gleichzeitig, die alle aufs digitale Papier wollen. Aber Cowork ist schon klasse. Es hat mir meinen Downloads-Ordner in weniger Minuten einmal komplett neu strukturiert.
Ausblick auf April
Im April freue ich mich auf:
- Die ersten Ergebnisse der neuen SEO-Artikel in der Search Console.
- Mehr Klarheit darüber, welche Social-Media-Inhalte wirklich Reichweite bringen.
- Den Garten, wenn der alte Kram weg ist und das Neue richtig loslegt.
- Ein neues, großes Gartenhaus, das einen extra Raum für ein zweites Homeoffice haben wird. Aber zuerst heißt es aufbauen und streichen. Echte Handarbeit weit weg vom Laptop-Bildschirm.
- Und alles, was kommt, das ich jetzt noch nicht planen kann.
Wenn du auch willst, dass deine Website Anfragen bringt, dann geh den ersten Schritt.
Buch dir ein Kennenlerngespräch. Dann schauen wir, was bei dir zuerst dran ist.

Kati Wolf
SEO-Coach für selbstständige Unternehmerinnen. 15 Jahre SEO-Erfahrung aus Agentur und Coaching. Mehr über michIch begleite dich als selbstständige Expertin, Dienstleisterin und Coach,
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