Im Ausblick für März hatte ich mir für April vorgenommen:
Die ersten Ergebnisse der neuen SEO-Artikel in der Search Console. Mehr Klarheit auf Social Media. Den Garten, wenn der alte Kram weg ist und das Neue richtig loslegt. Und das große Gartenhaus, das aufgebaut und gestrichen werden wollte.
Spoiler: Es war alles dabei. Nur nicht immer so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Das Blockbohlenhaus, die Leiter und meine Finger
Das Gartenhaus steht. Und ich sage dir: Wie schnell man denkt, das geht fix, bis der Rohbau steht, und wie viel Arbeit danach noch kommt, das überrascht mich trotzdem jedes Mal wieder. Theoretisch weiß ich, wie das läuft. In der Praxis ist das dann doch noch mal eine andere Sache.
Aufbauen. Streichen. Nochmal streichen. Warten. Nochmal streichen. Dach. Fußboden. Fenster einbauen und viele kleine Entscheidungen.
Mein Feier-Moment: Ich war auf der Leiter. Freihändig. Und ich hatte keine Höhenangst.
Das klingt vielleicht nach nichts Besonderem. Für mich war es einer dieser Momente, für die ich mich wirklich gefeiert habe.

Das Wetter war ganz typisches April-Wetter: An einem Tag Sonnenbrand, am nächsten hab ich mir den Arsch abgefroren. Sturm war auch dabei, natürlich genau an dem Tag, wo wir eigentlich die Dämmfolien anbringen wollten. Meine Finger und mein Rücken haben mich am Ende jedes Streicheinsatzes daran erinnert, dass Streichen wirklich nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist.
Dabei lief letztes Wochenende Katrin Hills Webinar „Flaming Grow“. Eigentlich bin ich da reingegangen, weil Brigitta Tauch jetzt mit Katrin Hill arbeitet. Die kenn ich schon sehr lange, aber aus einer ganz anderen Richtung. Ich war schlichtweg neugierig. Gesehen hab ich sie nicht, das Handy war in meiner Hoodie-Bauchtasche und ich hatte nur die Tonspur davon. Und ich hab dabei abgeglichen, wo ich mit meinem Business gerade stehe. Manchmal braucht es Farbe an der Hand und die Tonspur im Ohr, um die richtigen Fragen zu stellen. Herausgekommen ist dabei ein Blogbeitrag zum Thema Brauche ich als Coach einen Funnel?
Wenn gerade nichts zu tun war, hab ich gemeinsam mit meiner Mutter den Garten frühjahrsfähig gemacht. Es grünt und blüht. Ich liebe Frühling!
Was die März-Artikel in der Search Console zeigen
Im Ausblick für März hatte ich geschrieben, dass ich mich auf die ersten Ergebnisse der neuen SEO-Artikel freue. Jetzt sind sie da, die ersten Zahlen. Noch keine großen Klicks, aber das erste Lebenszeichen.
- SEO für Selbstständige: 130 Impressionen, 1 Klick, Position 72.
- SEO für Coaches: 51 Impressionen, 0 Klicks, Position 89.
- ChatGPT und SEO-Coach: 9 Impressionen, 0 Klicks, Position 49.
Was bedeutet das? Die Artikel werden in den Suchergebnissen angezeigt, aber noch weit hinten. Google braucht Zeit, neue Inhalte einzuschätzen. Das ist normal und das ist auch meine ehrliche Erwartung an neue Artikel. Klicks kommen, wenn meine Rankings auf Seite 1 ankommen.
Meine Website im April: Die Gesamtzahlen
Ich hab am 16. April meine Coaching-Angebotsseite überarbeitet. Das war eine bewusste Entscheidung mit bekannten Konsequenzen: Rankings sacken kurzfristig ab, während Google die veränderte Seite neu bewertet. Nicht schön, aber es gehört dazu.
April 2026 (1.-28.): 2.246 Impressionen, 4 Klicks.
Zum Vergleich: März hatte 2.201 Impressionen. Die Impressionen steigen also weiter. Was sich verändert hat: Die durchschnittliche Position ist über den Monat gefallen, von rund 25 Anfang April auf rund 55 Ende April. Das begann genau am Tag der Angebotsseiten-Überarbeitung. Temporär. Ich bin gespannt, wie schnell es wieder bergauf geht.
Die Seiten, die in der Search Console am stärksten auftauchen: Die Startseite mit 927 Impressionen. Der SEO-Sparringspartner-Bereich mit 404 Impressionen, der vor zwei Monaten noch bei null lag, weil ich die Seite gelöscht und neu aufgebaut hatte. Die SEO-Sprechstunde mit 198 Impressionen.
Klicks kommen, sobald die Rankings stabil auf Seite 1 landen. Das ist das nächste Ziel.
Das Keyword-Recherche-Paket ist online
Endlich. Das Keyword-Recherche-Paket hat auf seinen Moment gewartet, jetzt ist es da. Und passend dazu zwei Blogbeiträge zum Thema Keyword-Recherche.

Neue Blogbeiträge, interne Links und SEO-Skills mit Claude
Im April sind sieben neue Artikel erschienen (und zwei in der Pipeline). Das ist mehr als in jedem Monat davor.
- Ranking-Check Google: So siehst du, wo deine Seite wirklich steht
- Bei ChatGPT gefunden werden: Was du als Selbstständige konkret tun kannst (Update)
- Keyword-Recherche für Selbstständige: Vom ersten Begriff zur fertigen Website-Struktur
- Keyword-Recherche für KI-Suche: Warum das anders funktioniert und was du konkret tun kannst
- Brauche ich als Coach einen Funnel? Was du vorher wissen solltest
- mein Monatsrückblick April. Ich habe bereits vier Monate „durchgehalten“ und hab Spaß daran, den Monat Revue passieren zu lassen.
- Sind KI-Texte schlecht für SEO? (Update)
Der letzte Artikel ist die direkte Antwort auf eine SEMrush-Studie aus April 2026, 42.000 Blogartikel mit GPTZero analysiert plus 224 SEO-Profis befragt.
Kern-Ergebnis: Auf Position 1 stehen rund 80 Prozent als menschlich klassifizierte Texte. Auf Position 5 bis 10 ist der Unterschied zwischen Mensch und KI gering. Heißt: Je härter umkämpft, desto wichtiger ist eigene Substanz.
Die wichtigste Einschränkung: GPTZero misst das fertige Produkt, nicht den Prozess. Gut editierte KI-Texte fallen meist als menschlich durch. Die Studie misst also nicht „KI ja oder nein“, sondern „klingt es nach KI“.
Was die Studie leider nicht definiert, wann ist ein Text ein KI-Text? Dem wollte ich weiter auf den Grund gehen. Grund genug, meinen bestehenden Blogartikel upzudaten. Google und KI lieben frische Inhalte. Deshalb schreibe ich jeden Monat neue Blogbeiträge und verbessere bestehende Artikel mit neuen Erkenntnissen. Das ist ne super Gelegenheit, die Keywords zu schärfen und noch mehr Substanz zu schaffen, die Google und KI belohnen. Und natürlich auch Floskeln zu minimieren, interne Links zu setzen und noch mehr Kundensprache einzubauen. Dafür liebe ich meinen neuen Claude-Skill.
Natürlich hab ich meine Texte auch gleich mal gecheckt. Probier es doch gern selbst mal aus.
Noch zwei Tools, mit denen ich diesen Monat experimentiert habe:
- Hemingway Editor: Text reinkopieren, fertig. Das Tool zeigt dir sofort, welche Sätze zu lang sind, wo du passiv schreibst und wo du abschwächst. Kostenlos im Browser, keine Anmeldung nötig. Ich nutze es, um Texte auf einen Lesbarkeitsgrad zu prüfen, bevor sie online gehen.
- Lumina SEO Browser Extension: Kostenlose Chrome-Extension, kein Account nötig. Du öffnest eine beliebige Website und siehst sofort, ob KI-Crawler wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews die Seite überhaupt lesen dürfen. Sperrt dein Hoster diese Crawler aus, taucht deine Website in der KI-Suche nicht auf, egal wie gut dein Content ist. Das lässt sich in einer Minute prüfen.
Ich habe außerdem bestehende Artikel mit internen Links nachgearbeitet, die Keyword-Recherche für meine eigene Website nachoptimiert und Claude-SEO-Skills für Newsletter und Blogartikel ausprobiert.
Fun fact am Rande: Ich bekam über meine Website eine Anfrage aus Amerika. Hat nicht gepasst, aber kurz geschmunzelt hab ich trotzdem.
Der erste Newsletter
Am 21. April war der erste Versand der SEO-Snacks. Ich hatte im März die Willkommens-Sequenzen geschrieben, den Rhythmus aufgebaut, und dann: Senden geklickt.
Solche Momente sind oft leiser als man denkt. Man arbeitet hin, dann ist es da, und dann geht es weiter.
Wenn du noch nicht dabei bist: Newsletter SEO-Snacks abonnieren

Meine Kundin hat ihr Angebot auf den Kopf gestellt
In der letzten Coaching-Session unseres gemeinsamen SEO-Coachings Startklar hat meine Kundin ihr komplettes Angebot einmal umgeworfen. Neues Konzept, neuer Name. Das passiert. Das gehört dazu, wenn man im Coaching wirklich in die eigene Arbeit hineinschaut.
Das Problem: Der neue Name wird bei Google und KI nicht gesucht.
Was das bedeutet: Sie hat Rankings aufgebaut. Seiten, die Impressionen und Anfragen bringen. Wenn diese Seiten jetzt umbenannt und neu aufgestellt werden, ohne einen Plan, verliert sie, was sie in Monaten erarbeitet hat. Was danach kommt, ist schwerer zurückzuholen als das, was gerade noch da ist.
Zum Glück arbeiten wir gerade zusammen. Wir haben gerade noch rechtzeitig hingeschaut. Genau das ist der Punkt, für den das Coaching da ist: nicht nur neue Inhalte aufbauen, sondern auch sichern, was bereits funktioniert.
Wenn du gerade überlegst, dein Angebot neu zu benennen oder umzustellen: Das ist ein SEO-Thema. Komm ins Kennenlerngespräch, bevor du den Schritt machst.
Social Media: Ein Jahr Daten, ein neuer Plan
Ich hab im April ein Jahr Social-Media-Daten ausgewertet, rückwärts. Was hat Reichweite erzeugt? Wen hab ich damit erreicht? Was hat sich durchgezogen?
Das Ergebnis hat mir mehr Klarheit gebracht als erwartet. Ich weiß jetzt, welche Inhalte funktionieren und für wen. Reels machen mir inzwischen wirklich Spaß, das hätte ich vor einem Jahr nicht so gesagt. Ich habe einen Posting-Slot gefunden und getestet, der gut passt.
Ich hab mit Claude datenbasiert ein Social-Media-System erarbeitet und freu mich auf die Ergebnisse. Meine Posts findest du hier.

Ausblick auf Mai
Im Mai freue ich mich auf:
- Stabilere Rankings nach der Angebotsseiten-Überarbeitung. Google braucht seine Zeit, ich gebe ihm die.
- 2 neue Newsletter. Der Rhythmus ist da, jetzt geht es um Inhalt und Wachstum.
- Den fertigen Garten und vielleicht das fertige Gartenhaus, wenn auch der letzte Pinselstrich trocken ist.
- Warme Tage und vielleicht das erst Mal draußen frühstücken.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für SEO. Wenn du jetzt im Frühjahr anfängst, hast du im Sommer erste Ergebnisse in der Search Console. Wenn du das willst: Buch dir ein Kennenlerngespräch. Dann schauen wir, was bei dir als Nächstes dran ist.

Kati Wolf
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